Kapitel 3
Luca sah, wie die Zeltplanen im Wind flatterten.
„Wir müssen das Gelände erstmal sichern“ schrie Luca seinen wissenschaftlichen Mitarbeiter Yannis an. Der junge Mann drehte sich um und bemerkte wie sein Chef auf ihn zu rannte. Beide gaben sich im Laufen die Hand, nickten sich zu, ohne mit Worte das weitere Vorgehen zu besprechen. Yannis öffnete die Seitentür des Bullies, holte mehrere Karabinerharken und Seil heraus. Lucas strafte die Sicherungen der Wetterplane, die über die Ausgrabungsstätte gespannt worden ist. In dem überdachten Loch stand eine Leiter, die zur eigentlichen Grabungsstätte führte. Mehrere Stromkabel fielen in die Dunkelheit des Abgrundes.
„Ist Laura noch unten?“ wollte Luca wissen.
Yannis antwortete nicht, er hielt nur seinen Daumen nach oben, was so viel wie ja bedeutete. Mit einem Satz sprang Luca zum Rand und rief den Namen der Studentin.
Ruhe.
Das Flattern der Zelte hörte auf.
Das Brüllen des Sturmes verstummte schlagartig.
Die Bäume richteten sich wieder auf. Die Blätter, noch eben vom Wind getragen, fielen zu Boden. Yannis, der sich mit aller Kraft an einem Seil festhielt, um den Hauptträger des Zeltes zu sichern, landete im Dreck.
Das Brillenglas zerprang nicht beim Aufschlag, sondern erst Sekunden später.
Dunkelste Wolken kreisten über die Ebene
Blitze zuckten lautlos in die Felder, trafen Bäume, die in einem violetten Feuerwerk explodierten.
Doch die Blitze wisperten nur leise.
Luca verlor das Gleichgewicht. Sein Bewusstsein glitt weg. Er sank auf die Knie. Was passiert hier … waren die letzten Gedanken.
Alles verschwamm vor seinen Augen. In weiter Ferne hörte er eine Stimme, eine Frauenstimme. Luca versuchte, sie zu verstehen, aber er konnte es nicht.
Seine Hand glitt in das Gras. Er musste sich abstürzen; mit Erstauen stellte er fest, dass er wieder wach war. Seine Augen, vorher sprangen die Pupillen wie wild von der einen zur anderen Seite, fingen sich wieder, Lucas blinzelte in den Himmel.
Die Sonne schien, der Wolkenwirbel, der eben noch über alles thronte, löste sich ins Nichts auf. Doch was war da noch am Himmel zu sehen. Er traute seinen Augen nicht. Es war der Mond, der neben der Sonne stand. Doch er sah anders aus, wie Luca ihn eigentlich aus der Nacht kannte, oder wenn man morgens den Mond sehen konnte. Er war blutrot …
Als Erstes sah er wieder das Gesicht von Yannis, der vor ihn stand und … auf Luca einredete. Doch Luca hörte nichts, er sah wieder und wieder zur Sonne, die den Mond berührte. Es muß wohl der leicht verwirrte Blick gewesen sein, der Yannis veranlasste, Luca in die Realität zurück zu holen. Yannis meinte es wirklich gut, als er die Hand ob, um Luca mitten ins Gesicht zu schlagen.
In diesen Augenblick saugte sich die Realität in Luca wieder fest, seine Sinne und Instinkte waren wieder einsatzfähig, welche auf die drohende Gefahr, die die Hand von Yannis nun mal darstelle, reagierte. Ohne großes Zutun funktionierte Luca nur noch, seine Atmung wurde schlagartig unterbrochen, sein linker Arm schoss in die Höhe, blockte die ankommende Hand, sein rechter Fuß riss den vermeintlichen Angreifer aus seiner so sicher gefühlten Angriffsposition. Yannis wusste nicht mehr, wie ihm geschah und versuchte sich nur noch festzuhalten und riss das Hemd von Luca mit.
Luca’s Muskeln spannten sich an, um die Gefahrenquelle endgültig auszuschalten, die rechte Hand setzte zum Schlag an, die Finger verkrümmten sich und Luca zog die Hand nach hinten …
Laura, die inzwischen aus der Grabungshöhle hervorgekommen war, schrie als sie diese Szene vor sich sah …
Luca sah Laura an, dann ließ er von Yannis ab.
Sein Körper, seine Muskeln erschlafften, fast zusammengesunken drehte er sich um und ging.
Mit aufgerissenem Mund sah Laura den freiliegenden Rücken ihres Chefs, er war übersät von Narben, die keinen natürlichen Ursprung hatten.
„Wir müssen das Gelände erstmal sichern“ schrie Luca seinen wissenschaftlichen Mitarbeiter Yannis an. Der junge Mann drehte sich um und bemerkte wie sein Chef auf ihn zu rannte. Beide gaben sich im Laufen die Hand, nickten sich zu, ohne mit Worte das weitere Vorgehen zu besprechen. Yannis öffnete die Seitentür des Bullies, holte mehrere Karabinerharken und Seil heraus. Lucas strafte die Sicherungen der Wetterplane, die über die Ausgrabungsstätte gespannt worden ist. In dem überdachten Loch stand eine Leiter, die zur eigentlichen Grabungsstätte führte. Mehrere Stromkabel fielen in die Dunkelheit des Abgrundes.
„Ist Laura noch unten?“ wollte Luca wissen.
Yannis antwortete nicht, er hielt nur seinen Daumen nach oben, was so viel wie ja bedeutete. Mit einem Satz sprang Luca zum Rand und rief den Namen der Studentin.
Ruhe.
Das Flattern der Zelte hörte auf.
Das Brüllen des Sturmes verstummte schlagartig.
Die Bäume richteten sich wieder auf. Die Blätter, noch eben vom Wind getragen, fielen zu Boden. Yannis, der sich mit aller Kraft an einem Seil festhielt, um den Hauptträger des Zeltes zu sichern, landete im Dreck.
Das Brillenglas zerprang nicht beim Aufschlag, sondern erst Sekunden später.
Dunkelste Wolken kreisten über die Ebene
Blitze zuckten lautlos in die Felder, trafen Bäume, die in einem violetten Feuerwerk explodierten.
Doch die Blitze wisperten nur leise.
Luca verlor das Gleichgewicht. Sein Bewusstsein glitt weg. Er sank auf die Knie. Was passiert hier … waren die letzten Gedanken.
Alles verschwamm vor seinen Augen. In weiter Ferne hörte er eine Stimme, eine Frauenstimme. Luca versuchte, sie zu verstehen, aber er konnte es nicht.
Seine Hand glitt in das Gras. Er musste sich abstürzen; mit Erstauen stellte er fest, dass er wieder wach war. Seine Augen, vorher sprangen die Pupillen wie wild von der einen zur anderen Seite, fingen sich wieder, Lucas blinzelte in den Himmel.
Die Sonne schien, der Wolkenwirbel, der eben noch über alles thronte, löste sich ins Nichts auf. Doch was war da noch am Himmel zu sehen. Er traute seinen Augen nicht. Es war der Mond, der neben der Sonne stand. Doch er sah anders aus, wie Luca ihn eigentlich aus der Nacht kannte, oder wenn man morgens den Mond sehen konnte. Er war blutrot …
Als Erstes sah er wieder das Gesicht von Yannis, der vor ihn stand und … auf Luca einredete. Doch Luca hörte nichts, er sah wieder und wieder zur Sonne, die den Mond berührte. Es muß wohl der leicht verwirrte Blick gewesen sein, der Yannis veranlasste, Luca in die Realität zurück zu holen. Yannis meinte es wirklich gut, als er die Hand ob, um Luca mitten ins Gesicht zu schlagen.
In diesen Augenblick saugte sich die Realität in Luca wieder fest, seine Sinne und Instinkte waren wieder einsatzfähig, welche auf die drohende Gefahr, die die Hand von Yannis nun mal darstelle, reagierte. Ohne großes Zutun funktionierte Luca nur noch, seine Atmung wurde schlagartig unterbrochen, sein linker Arm schoss in die Höhe, blockte die ankommende Hand, sein rechter Fuß riss den vermeintlichen Angreifer aus seiner so sicher gefühlten Angriffsposition. Yannis wusste nicht mehr, wie ihm geschah und versuchte sich nur noch festzuhalten und riss das Hemd von Luca mit.
Luca’s Muskeln spannten sich an, um die Gefahrenquelle endgültig auszuschalten, die rechte Hand setzte zum Schlag an, die Finger verkrümmten sich und Luca zog die Hand nach hinten …
Laura, die inzwischen aus der Grabungshöhle hervorgekommen war, schrie als sie diese Szene vor sich sah …
Luca sah Laura an, dann ließ er von Yannis ab.
Sein Körper, seine Muskeln erschlafften, fast zusammengesunken drehte er sich um und ging.
Mit aufgerissenem Mund sah Laura den freiliegenden Rücken ihres Chefs, er war übersät von Narben, die keinen natürlichen Ursprung hatten.
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