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Kapitel 5

Die Aufräumarbeiten gingen schnell voran. Die Stromgeneratoren liefen wieder, das Wasser aus den Schächten konnte wieder abgesaugt werden. Die Sterne zogen auf, als Luca die beiden Mitarbeiter zum Essenstisch bat.

„Wir machen morgen weiter. Für heute ist es genug.“

Laura kam auch aus der Stadt wieder, in ihren Taschen glänzten halbverdeckte Kronkorken verschiedenster Sorten Bier.
„Ich wusste ja nicht, was ihr trinkt“ sprach Laura, stellte das Fahrrad zur Seite und setzte sich an den frisch gedeckten Tisch. Das Brot, was Laura mitgebracht hatte, duftete einfach herrlich, es war sogar noch warm.

Nachdem Abendbrot sprachen sie noch eine Weile über dieses merkwürdige Wetter und auf die eigentliche Freude: auf den morgigen Tag.

Die Yannis und Laura verabschiedeten sich und gingen in ihre Zelte. Luca saß noch eine Weile am Feuer und sah in die Sterne. Er liebte seine Arbeit, aber Träumen konnte er nur von ihr.

„Wo bist du nur“ fragte er leise vor sich hin.
Da war es wieder, dieses Gefühl, was er nicht loswerden konnte.

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