Kapitel 11
Was Luca damals nicht sah:
Als er das Zelt verlassen hatte, blickte die Frau noch lange hinter den Jungen und dessen Erzieher hinterher.
Das leise Wispern ihrer Lippen verstand keiner. Auch nicht die Sprache, die sie vor sich her murmelte - den sie war längst ausgestorben und verschwunden von dieser Welt.
„Wenigstens bekommt er keinen Ärger, wenn er wieder im Heim ist.“ sprach sie, ohne den Blick von Luca und Fred, dem Erzieher zu lassen.
„Hast du seine Zukunft gesehen?“ fragte die Gestalt, die aus dem Dunkel des Zeltes hervorkam.
„Ja und meine Vorahnungen war ungewöhnlich deutlich“ sprach sie leise aus. Die Wahrsagerin drehte sich um, als die Beiden um die Ecke bogen und nicht mehr zu sehen waren.
„Schlimme Dinge werden passieren, Menschen werden in seiner Gegenwart sterben und er hat nicht die leiseste Chance, irgendwie zu helfen, obwohl er die Macht hätte.“
Der Mann trat weiter vor.
„Das Gleichgewicht muss aber gewahrt werden.“
Mit beiden Händen berührte er die Frau und hielt sie in der Hüfte fest.
„Das wird es. Soviel Leid und Unrecht, was ihm widerfahren wird, kann nur durch eine außergewöhnliche Liebe aufgerechnet werden.“
Der Mann nickte und verstand ohne Worte.
Beide gingen ins Zelt und setzen sich an den Tisch, wo er seinen Zeichenblock und die Stifte zur Seite legte.
Die Wahrsagerin nahm sich den Block und wenn man ganz genau hingesehen hatte, so konnte man auf dem Papier noch das Profil des kleinen Mädchens erkennen.
Deutlich war ein Anhänger zu sehen, welches ihr um den Hals hing:
Es war eine Sonne.
Pascal wurde seit diesem Tag nie wieder gesehen.
Als er das Zelt verlassen hatte, blickte die Frau noch lange hinter den Jungen und dessen Erzieher hinterher.
Das leise Wispern ihrer Lippen verstand keiner. Auch nicht die Sprache, die sie vor sich her murmelte - den sie war längst ausgestorben und verschwunden von dieser Welt.
„Wenigstens bekommt er keinen Ärger, wenn er wieder im Heim ist.“ sprach sie, ohne den Blick von Luca und Fred, dem Erzieher zu lassen.
„Hast du seine Zukunft gesehen?“ fragte die Gestalt, die aus dem Dunkel des Zeltes hervorkam.
„Ja und meine Vorahnungen war ungewöhnlich deutlich“ sprach sie leise aus. Die Wahrsagerin drehte sich um, als die Beiden um die Ecke bogen und nicht mehr zu sehen waren.
„Schlimme Dinge werden passieren, Menschen werden in seiner Gegenwart sterben und er hat nicht die leiseste Chance, irgendwie zu helfen, obwohl er die Macht hätte.“
Der Mann trat weiter vor.
„Das Gleichgewicht muss aber gewahrt werden.“
Mit beiden Händen berührte er die Frau und hielt sie in der Hüfte fest.
„Das wird es. Soviel Leid und Unrecht, was ihm widerfahren wird, kann nur durch eine außergewöhnliche Liebe aufgerechnet werden.“
Der Mann nickte und verstand ohne Worte.
Beide gingen ins Zelt und setzen sich an den Tisch, wo er seinen Zeichenblock und die Stifte zur Seite legte.
Die Wahrsagerin nahm sich den Block und wenn man ganz genau hingesehen hatte, so konnte man auf dem Papier noch das Profil des kleinen Mädchens erkennen.
Deutlich war ein Anhänger zu sehen, welches ihr um den Hals hing:
Es war eine Sonne.
Pascal wurde seit diesem Tag nie wieder gesehen.
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